Gabriele Heinisch-Hosek

Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst

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GEHALTSDISKRIMINIERUNG

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Liebe Frau Heinisch-Hosek

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Ein Grund zu feiern ist.....

…30 Jahre Gleichbehandlungsgesetz... gabriele heinisch-hosek,2009.06.30, 16:182 Kommentare

na anscheinen fürcht...

sie sich schon. Vermutlich müß... entchen,2009.06.30, 14:58

Entwickle und pflege dein...

Entwickle und pflege deine Pfantasie, de... lili2004,2009.06.30, 14:33

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Dienstag, 30.06.2009, 16:17
…30 Jahre Gleichbehandlungsgesetz für die Privatwirtschaft

Seit 1. Juli 1979 gibt es ein Gleichbehandlungsgesetz für die Privatwirtschaft. Und ich freue mich sagen zu können, dass wir dreißig Jahre später auf eine lange Tradition der Gleichbehandlungsgesetzgebung zurückblicken können. Allerdings gibt es auch heute noch keinen Grund vollends zufrieden zu sein.

Denn wie die Fälle vor der Gleichbehandlungskommission zeigen und wie ich auch hier im Blog schon ein paar Mal thematisiert habe, können intransparente Lohnsysteme oft zu Diskriminierungen bei den Einkommen führen. Anlässlich des dreißigsten Jahrestages des Inkrafttretens des Gleichbehandlungsgesetzes für die Privatwirtschaft am 1. Juli bin ich der Meinung, dass das Thema Einkommenstransparenz wirklich dringend angegangen werden muss. Es ist an der Zeit, die Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz zu verankern.

Es stimmt schon, dass vor dreißig Jahrendie Diskriminierungen beim Einkommen offensichtlicher waren, als sie es heute sind. So hat es etwa noch Bestimmungen in Kollektivverträgen gegeben, die bei gleicher Arbeit eine unterschiedliche Entlohnung für Frauen und Männer vorsahen. Dass allerdings heute, dreißig Jahre später, Frauen für die gleiche Arbeit oftmals noch immer nicht den gleichen Lohn bekommen, muss endlich der Vergangenheit angehören. Denn es darf nicht noch weitere dreißig Jahre dauern, bis Frauen und Männer wirklich gleiche Einkommen für gleiche Arbeit haben.

Wer mehr Infos zu 30 Jahren Gleichbehandlungsgesetz nachlesen möchte, kann das hier tun:
Hintergrunddossier 30 Jahre GlBG


Dienstag, 23.06.2009, 17:20
Meine Forderung nach einer Offenlegung der Einkommen von Frauen und Männern in unterschiedlichen Positionen hat ja ordentlich für Wirbel gesorgt. Warum eigentlich? Es ist ja nicht so, dass Frauen erst seit gestern bei gleicher Qualifikation für die gleiche Arbeit weniger verdienen. Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen geht eher auf als zu. Hunderttausende Frauen verdienen weniger als ihre männliche Kollegen - einfach nur deshalb, weil sie Frauen sind.

Die Idee zur verpflichtenden Einkommenstransparenz: Betriebe ab 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen intern veröffentlichen, wie viel Frauen und Männer im Durchschnitt in vergleichbaren Positionen verdienen. Es geht also keinesfalls um einen Gehaltsstrip. Die Daten werden mit standardisierten Fragebögen (Vorbild Schweden) ermittelt. Die zuständigen Behörden haben Zugriff auf die Daten.
Es ist an eine Pilotphase von 2 Jahren gedacht. Dann soll evaluiert werden. Allein die Tatsache, dass innerhalb der Betriebe Einkommenstransparenz besteht, wird die Einkommenssituation von Frauen zum Positiven verändern. Wenn sich allerdings nach 2 Jahren herausstellt, dass die Unterschiede weiterhin bestehen und nicht kleiner geworden sind, dann denke ich an Verwaltungsstrafen.

Es ist schon interessant, dass jetzt alle beteuern, sie zahlen den Frauen und den Männern für die gleiche Arbeit eh das gleiche Geld. Wieso dann diese Aufregung zu möglichen Sanktionen? Wenn alle Betriebe den Frauen und Männern gleich viel zahlen, dann braucht sich niemand vor möglichen Strafen fürchten.
Wenn das tatsächlich so wäre, dann verstehe ich nicht, warum die Einkommensschere weiter aufgeht und sich die Unterschiede nicht verringern.

Ich bin überzeugt, dass die geplante Einkommenstransparenz einiges bewirken kann. Und ich unterstelle keinem Betrieb, dass bewusst diskriminiert wird.


Montag, 22.06.2009, 12:45
Sie beobachten ja gerade meine ersten Gehversuche hier in der Onlinecommunity. Schließlich blogge ich seit kurzer Zeit hier auf Mywoman.at. Und wie Sie ja von meinem ersten Blogbeitrag wissen, war das für mich eine Premiere.
Ich bin wirklich überrascht, dass so viele Rückmeldungen auf meine Beiträge kommen, und ich kann das für meine politische Arbeit sehr gut brauchen. Daher habe ich jetzt etwas Neues probiert. Ich habe meinen ersten Videoblog zum Thema Quote produziert und ich lade Sie alle ein, mir auch auf diesem Wege ein Feedback zu geben.